Die
Geschichte der Schachweltmeister ist ein höchst interessantes und abwechslungsreiches
Zeitgeschehen. Es ist nicht nur geprägt von genialen Spielerpersönlichkeiten, sondern
auch von Intrigen, taktischen Manövern, um den Titel länger zu halten und auch von
den Ereignissen des normalen historischen Ablaufs, also auch geprägt von Kriegs- und
Nachkriegsjahren, von Rezessionen u.ä.m. Seit 1948 organisiert der Weltverband FIDE
die Weltmeisterschaften. Die Schachweltmeisterschaft war und ist - mit
weinigen Ausnahmen - eine Domäne der
Europäer. Es dominiert eindeutig Russland, aber auch Österreich hatte mit Wilhelm
Steinitz einen Weltmeister. Nicht nur den ersten Schachweltmeister überhaupt, sondern
auch noch einen, der die Schachkrone 8 Jahre lang inne hatte. Besonders
bekannte Namen sind aber weiters nicht nur Bobby Fischer, die Legende aus USA, sondern
auch Aljechin, Botwinik, Tal.
Beeindruckend und unglaublich genial war aber
der
Schachweltmeister aus Kuba, nämlich Raoul Capablanca, das Naturtalent schlechthin.
Nach seiner großen Ära begann die Dominanz der Russen. Unvergesslich auch die beiden
großen Rivalen um die Schachkrone in ihren harten und langwierigen Kämpfen, nämlich
Karpow und Kasparow (siehe Karikatur oben; zum Vergrößern anklicken).
|