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1951: Kuba
Sehr
gefragt und teuer: Der erste Markensatz aus Kuba
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| Kuba ist ja ein sehr interessantes Land, nicht nur was
die Schachgeschichte betrifft. Es ist ein schönes Land und ich hatte schon
die Ehre in Varadero
mit dem Sohn von Fidel Castro Schach zu spielen. Ich hatte
Glück und verlor keine
Partie gegen ihn!! Auch auf dem Gebiet der Schachmarken kann Kuba Besonderes
bieten. Immerhin hat Kuba bisher mehr als 45 Schachmarken herausgegeben. Das ist
auch nicht verwunderlich, denn schließlich kommt ja der - meiner Meinung nach genialste und
souveränste Spieler und ehemalige Schachweltmeister, nämlich Capablanca
aus diesem
schönen karibischen Land. Der abgebildete Markensatz aus dem Jahr 1951 mit 7
Schachmarken zählt mittlerweile zu den gefragten Sammlerraritäten und notiert im
Colins-Katalog mit US $ 80,- Er ist somit der teuerste Markensatz auf dem Gebiet der
Schachmarken. Zur Vergrößerung auf die Marken klicken! |
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1952: Erste
Schachmarke aus dem Westen
Finnland
bringt eine einfache, klare Marke mit Schachmotiv heraus
Konsequent in
Schwarz und Weiß gehalten, wie es den Schachfeldern entspricht, hat Finnland die erste
Schachmarke des Westens gestaltet. Diese Marke ist grafisch sauber und korrekt
ausgeführt, wirkt aber ein wenig nüchtern. Verstärkt wird dieser Eindruck noch, wenn
man die farbenfrohen Schachmarken von Yugoslawien, die 2 Jahre davor erschienen sind, zum
Vergleich heranzieht. Aber gerade diese Unterschiede finde ich interessant.
Aufgelegt wurde diese finnische Marke anlässlich der Schacholympiade in Helsinki vom
10.8. - 30.8.1952. Es gab dazu auch ein Sonderkuvert. Zur Vergrößerung auf die Marke
klicken!
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1956:
Gehörlosen-Meisterschaft
in Polen
Die
Taubstummen Schach-Weltmeisterschaft
fand in Warschau statt
Zwei
grafisch sehr markante Marken in Verbindung mit der Gebärdensprache. Auch
auf dieser Marke kamen die grafisch sehr beliebten Schachfiguren "Turm
und Springer" zum Einsatz. Dem Grafiker ist eine gute
Kombination zwischen Gebärdensprache und Schach gelungen.
Herausgegeben wurden diese beiden Marken am 9. Feb. 1956. Es gab dazu auch ein
Schach-Sonderstempel. Zur Vergrößerung auf das obige Bild klicken!
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1960:
DDR - XIV. Schacholympiade
Leipzig
als Treffpunkt der gesamten Schachelite
Zu
einer Zeit, als es die Berliner Mauer noch nicht gab, spielte sich in
Leipzig ein Schach-Gigantenkampf ab. Alle großen Nationen waren gekommen
und es gab die bisher größte Zuschauerzahl von 75.000 Personen bei einer
Schach-Olympiade. Die Russen standen unter Zugzwang und mussten gegen die USA
beweisen, dass sie doch die Schachnation Nr. 1 waren. Daher kamen sie mit
einer gigantischen Mannschaft: 1. Brett: WM Tal; 2. Brett: EX-WM Botwinik; 3.
Brett: Keres; 4. Brett: Kortchnoi. Und selbst die Ersatzleute waren
Schach-Riesen. Immerhin waren es Ex-WM Smyslow u. der kommende WM Petrosjan.
Am 1. Brett spielte daher Tal gegen den jungen Fischer. Schon damals eine
Sensationspaarung. Die Russen siegten erwartungsgemäß mit großem
Vorsprung. Die Sensation musste warten also warten (zur Vergrößerung
auf die Marken klicken!).
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| 1962:
Kuba - eine vielzitierte Marke
Diese Marke erinnert in ihrer eigenwilligen
Gestaltung an ein auf der Spitze stehendes Schachbrett. Sie ist dadurch
sehr auffällig. Die Marke zeigt den jungen Capablanca, der schon
mit 12 Jahren kubanischer Schachmeister wurde (zur Vergrößerung
auf die Marke klicken!).
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